MODERNE MOBILITÄT VORANBRINGEN

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Mobilität der Zukunft

Wir lösen die Verkehrsprobleme in unserer Region
nur gemeinsam mit regionalen Ansätzen.

Nur mit einem gut ausgebauten, für alle attraktiven und barrierefreien öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kann es gelingen, die Mobilitätsprobleme in unserer Region zu lösen. Ein guter ÖPNV schafft Mobilität und verringert gleichzeitig die Belastung für Mensch und Umwelt durch Staus, Stress, Lärm, Feinstaub und Stickoxide. Bahnen und Busse sind dabei Garanten für eine umweltfreundliche Mobilität. Wohn- und Gewerbegebiete sollen dabei gleichermaßen gut erschlossen werden.
Die Menschen werden aber nur dann auf Bahnen und Busse umsteigen, wenn der ÖPNV ihre Mobilitätsbedürfnisse bedient.

Mobilität bedeutet Teilhabe
1. Der ÖPNV muss bezahlbar sein – gerade auch für die finanziell Schwächeren in unserer Region. Mobilität darf keine soziale Frage sein.
2. Für die Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung ist ein barrierefreier ÖPNV von zentraler Bedeutung. Die Barrierefreiheit muss energisch vorangetrieben werden, damit der ÖPNV sowohl für Menschen mit Behinderung, ältere Menschen, Menschen mit Kinderwagen und kranke Menschen unkompliziert nutzbar ist.

WIR WOLLEN MEHR MÖGLICH MACHEN:

MIT BAHNEN UND BUSSEN BESSER MOBIL.
Das heißt für die Mobilität der Zukunft im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs, dass die Streckennetze zeitnah ausgebaut, die Takt-Fahrzeiten verkürzt und das Gesamtangebot attraktiver, nutzerfreundlicher und barrierefreier gestaltet werden muss. Dass dabei die Nutzung von Bahnen und Bussen preislich attraktiv und sozialverträglich erschwinglich sein muss, das versteht sich aus Sicht der Bürger*innen von selbst.
Und aus Sicht der SPD natürlich auch.
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Mit diesem Plakat im öffentlichen Raum wirbt die SPD in der Region Stuttgart um Ihre Stimme für die Umsetzung einer besseren Nahverkehrspolitik in unserer Region.

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FactSheet_Mobilitaet.pdf

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Mehr Busse und Bahnen zu besseren Takten

Der ÖPNV muss mit den Veränderungen der Lebens- und Arbeitsgewohnheiten der Menschen Schritt halten, nur dann ist er eine attraktive Verkehrsalternative. Dafür müssen auch neue Mobilitätskonzepte wie Rad-/Pedelec-Verleih und Carsharing in das ÖPNV-Angebot integriert werden. Die Reaktivierung und der Neubau von Schienenstrecken spielt für uns nach wie vor eine zentrale Rolle. Wir sind überzeugt, dass viele der derzeit untersuchten Bahnstrecken vor dem Hintergrund der Verkehrsprobleme ökonomisch und ökologisch sinnvoll sind. Insbesondere kann mit neuen Querverbindungen im Schienenpersonennahverkehr das bislang auf den Stuttgarter Hauptbahnhof ausgerichtete S-Bahn-Netz entlastet und ergänzt werden.

Die SPD fordert für das ÖPNV-Angebot:
  • 1. Taktverdichtungen und –verlängerungen im Nahverkehrssystem der Region: Nach der Ausdehnung des 15-Minuten-Takts auf allen S-Bahnlinien müssen die jeweiligen Anschluss-verbindungen mit Bussen und Stadtbahnen ebenfalls angepasst werden.
  • 2. Mittelfristig streben wir die Einführung eines 10-Minuten Takts an.
  • 3. Einführung von Nacht-S-Bahnen auch an Werktagen, beginnend mit Donnerstag (analog zu den SSB-Nachtbussen). Auch hier muss das Nachtbusangebot in den Kreisen angepasst, bzw. endlich flächendeckend zum regulären VVS-Tarif eingeführt werden.
  • 4. Ausbau des S-Bahn-, Metropolexpress- und Stadtbahn-Netzes in der Region, sofern die finanziellen Zusagen von Bund und Land vorliegen. Unsere Region muss bei Investitionen von Bund und Land in die Verkehrsinfrastruktur stärker berücksichtigt werden, so wie dies ihrer Bevölkerungszahl, Wirtschaftskraft und dem Verkehrsaufkommen entspricht.
  • Wir wollen als Aufgabe der Region voranbringen:
  • 4.1. Bau einer S-Bahnverbindung von den Fildern bis ins Neckartal (Ringschluss);
  • 4.2. Ausbau der Schusterbahn als neue Tangentialverbindung von Ludwigsburg nach Esslingen, mit der Optionen der Streckenverlängerung nach Markgröningen;
  • 4.3. Ausbau der Panoramabahn (S-Vaihingen – Nordbahnhof) zu einer Tangentialstrecke aus dem Raum Böblingen in den Raum Ludwigsburg, nachdem dort zunächst nach der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 ein Inselbetrieb eingerichtet wird;
  • 4.4. Bau des Nordkreuzes, um weitere Tangential- und Übereck-Verbindungen einzurichten;
  • 4.5. Reaktivierung ehemaliger Nebenbahnen für den Schienenpersonennahverkehr, wie der Boller Bahn und der Bottwartalbahn;
  • 5. Für die Stabilität des S-Bahn-Verkehrs ist es unabdingbar, dass die S-Bahn-Stammstrecke neben der Ausrüstung mit modernster Leit- und Sicherungstechnik (ETCS) auch um ein drittes unterirdisches Gleis zwischen Hauptbahnhof und Mittnachtstrasse ergänzt wird. Ein Betrieb der S-Bahn, der den vertraglichen Vereinbarungen hinsichtlich Qualität und Pünktlichkeit entspricht. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre, werden wir die Qualität zum zentralen Aspekt der nächsten Ausschreibung des S-Bahnverkehrs machen.
  • 7. Zu einem qualitativ hochwertigen ÖPNV gehört für uns, dass konsequent mehr für die Sicherheit in S-Bahnen getan, eine frei verfügbare WLAN-Infrastruktur und Toiletten in den Zügen eingerichtet werden.
  • 8. Ausbau eines barrierefreien ÖPNV, um die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit mit Kinderwagen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung zu erleichtern.
  • 9. Die Weiterentwicklung und den Ausbau des bestehenden Expressbussystems mit neuen Linien, wie zum Beispiel vom Flughafen nach Göppingen und aus dem Stuttgarter Neckartal zum Flughafen.
  • 10. Ein gleichwertiges regionales Grundangebot mit einer flächendeckend verbesserten Vertaktung von Bussen und Bahnen und einer Vernetzung von Mobilitätsangeboten wie P&R, Carsharing und Rad-/Pedelec-Verleih.

Für flexible und attraktive VVS-Tarife

Der VVS ist Dienstleister für die Nutzer des ÖPNV in der Region. Sein Angebot muss die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen in der Region zu attraktiven Preisen widerspiegeln, denn dann gelingt es auch, dass noch mehr Menschen auf Busse und Bahnen umsteigen.

Die SPD fordert für den VVS-Tarif:
  • 1. Ein einheitliches Sozialticket mit Gültigkeit für den gesamten Verbundraum des VVS.
  • 2. Ein 365 Euro-Jahresticket für alle im gesamten VVS-Gebiet
  • 3. Eine erweiterte kostenlose Mitnahmemöglichkeit bei Jahres- und Monatstickets und für die eigenen Kinder auch an Werktagen.
  • 4. Eine einheitliche Mitnahmeregelung für Fahrräder in allen Buslinien im VVS.

Regionale Lösungen statt lokaler Alleingänge

Wir lösen die Verkehrsprobleme in unserer Region nur gemeinsam mit regionalen Ansätzen. Örtliche oder einseitige Vorschläge sind keine Lösungsansätze, sondern würden nur den Verkehrskollaps in der ganzen Region hervorrufen und auch zur massiven Gefährdung der regionalen Idee führen.

Die Elektromobilität ausbauen

Wir wollen die Elektromobilität weiter ausbauen und fordern eine regionsweite Schnelllade-Infrastruktur in allen Kommunen. E-Carsharing-Angebote müssen regional vernetzt und im öffentlichen Raum sichtbar platziert werden.
Wenn Feinstaub und Stickoxide gezielt vermieden werden sollen, muss insbesondere die Citylogistik vermehrt die Chancen der Elektromobilität für den Transport von Waren und Dienstleistungen insbesondere auf der sogenannten „letzten Meile“ nutzen.

Den Güterverkehr auf die Schiene und ins Schiff bringen

Auch die Wirtschaft unserer Region braucht eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Dabei ist es unser verkehrspolitisches Ziel, mehr Güter von der Straße auf die Schiene und den Neckar zu bringen. Um den kombinierten Verkehr zu fördern braucht der Regionalverkehrsplan deshalb ein Güterverkehrskonzept.
Der Abbau von Güterverladestationen muss gestoppt werden, wenn der Gütertransport auf der Schiene eine Zukunft haben soll.
Im Gegensatz zu den anderen Verkehrsinfrastrukturen in unserer Region sind auf dem Neckar noch erhebliche Kapazitätssteigerungen möglich. Wir fordern deshalb den zeitnahen Ausbau der Neckarschleusen bis Plochingen für moderne 135-Meter-Schiffe.

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