BEZAHLBAREN WOHNRAUM SCHAFFEN

BEZAHLBAREN WOHNRAUM SCHAFFEN

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Bezahlbaren Wohnraum schaffen · Freiräume schützen
Ortszentren zukunftsfähig gestalten

Für die SPD gibt es in der Regionalplanung keine Alternative zu dem Dreiklang aus „Bezahlbarem Wohnraum schaffen – Freiräume schützen – Stadtteile und Ortszentren zukunftsfähig gestalten“.
Geförderter und bezahlbarer Wohnraum muss deshalb verstärkt im Blickpunkt planerischer Überlegungen stehen. Der Regionalplan weist 41 Schwerpunkte des Wohnungsbaus aus. Wir unterstützen die Bereitstellung von bezahlbaren generationengerechten Mietwohnungen. Der steigende Bedarf an barrierefreien Wohnungen muss stärker in den Fokus gerückt werden.

Zeitgleich stellt der Freiraumschutz ein wichtiges regionales Handlungsfeld dar. Die bisherigen Landschaftsparkprojekte waren erfolgreich und ein wichtiger Impuls für die Gemeinden, sich mit den prägenden Landschaftsbildern in der Region zu beschäftigen.

Der Klimawandel und seine Folgen betreffen auch Mensch und Natur in unserer Region. Die Region unterstützt die Energiewende u.a. durch Ausweisung von Vorranggebieten für die Erstellung von großen Windkraftanlagen. Wir wollen auch die Potential der Solarenergie, der Kraft-Wärme-Kopplung, der Wasserkraft forcieren sowie die Nutzung der Biomasse vorantreiben.

IBA 2027 · Internationale Bauausstellung StadtRegion Stuttgart >

WIR WOLLEN MEHR MÖGLICH MACHEN:

BEZAHLBAREN WOHNRAUM SCHAFFEN.
Das heißt verantwortungsvolles Abwägen zwischen der Ausweisung von Baugrundstücken und dem Erhalt von Grünzügen. Die SPD will deshalb die Verwertung innerörtlicher Grundstücke beschleunigen und insgesamt auch verdichteter bauen - d.h. auch einen Schwerpunkt auf den mehrgeschossigen Mietwohnungsbau mit klaren Quoten für den Anteil an Sozialwohnungen legen. Unsere Region wird weiterhin beliebtes Zuzugsziel bleiben. Deshalb müssen über das Neubauen hinaus auch Leerstand und Zweckentfremdung effektiver geahndet werden.
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Mit diesem Plakat im öffentlichen Raum wirbt die SPD in der Region Stuttgart um Ihre Stimme für die Umsetzung einer besseren Wohnungsbaupolitik in unserer Region.

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Der demografische Wandel und die veränderten Vorstellungen der Menschen, wie sie zusammenleben wollen, erfordern neue Ansätze in der Stadtentwicklung.
Die Belegungsdichte in den Wohnungen nimmt weiter ab. Dieser Trend beschleunigt den Flächenfraß und verteuert den Wohnraum. Beides ist nicht Ziel sozialdemokratischer Politik.

Wir müssen deshalb einen Ausgleich zwischen notwendiger Siedlungsfläche, bezahlbarem Wohnraum und dem Erhalt unserer Landschaftsräume finden. Wichtigster Grundsatz in der Regionalplanung ist deshalb für uns, zunächst vorhandene Infrastrukturen zu nutzen, bevor neue gebaut werden. Die Maxime bleibt „Innen- vor Außenentwicklung“. Bezahlbarer Wohnraum für breiteste Bevölkerungskreise bei hoher baulicher Qualität. In gemischten kompakten Quartieren mit auf die Bedarfe optimierten Wohnungsgrößen bei sorgfältig geplantem Wohnumfeld im öffentlichen Raum. Das stellt auch die Frage nach neuen Bautechniken, Energieeffizienz, Begrünung und staatlicher Förderung. Dabei spielen auch der ÖPNV und nachhaltige Mobilitätsformen eine wichtige Rolle. In der „neuen Mischung“ sollen auch Gründer und andere Dienstleister in die Wohnbereiche integrierte Orte erhalten.

Zukunftsfähige Ortszentren bündeln das Angebot von Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Deshalb wollen wir unsere Ortszentren zusammen mit den Kommunen lebendig und liebenswert gestalten. Die Erhaltung der örtlichen Nahversorgung, die bereits jetzt in vielen Kommunen bedroht ist, wird immer wichtiger. Wo Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ die Geschäfte in den Ortszentren bereits ausgedünnt haben, wollen wir mit Hilfe des Regionalplans die innerörtliche Infrastruktur stärken bzw. beleben.

Die SPD fordert für die Regionalplanung:
  • 1. Sicherstellung von Flächen für Wohnen und Gewerbe in der Regionalplanung, um Städte und Gemeinden in die Lage zu versetzen, aktiv Flächenangebote machen zu können.
  • 2. Baugebiete bevorzugt an Entwicklungsachsen und in verdichteten Wohnbau-schwerpunkten errichten.
  • 3. Stärkere Nutzung vorhandener Infrastrukturen z. B. durch Nachverdichtung bestehender Siedlungen (Innen- vor Außenentwicklung) und höhere Dichtewerte (mehr Einwohner pro Hektar).
  • 4. Konsequente Einbeziehung verfügbarer Baulücken und Baureserven bei der Berechnung des Wohnflächenbedarfs.
  • 5. Ausbau der Landschaftsparks, weil diese Projekte herausragende Beispiele für die Verbindung von Siedlung und Landschaft darstellen.
  • 6. Unterstützung der Energiewende u.a. durch Ausweisung von Vorranggebieten für die Erstellung von Windkraftanlagen und die Förderung der Potentiale der Solarenergie, der Kraft-Wärme-Kopplung, der Wasserkraft, sowie der Nutzung von Biomasse.

Chancen der Internationalen Bauausstellung nutzen

Auf Initiative des Verbandes Region Stuttgart wurde der Prozess für die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA 2027) gestartet. Diese IBA knüpft an das hundertjährige Jubiläum der Werkbundausstellung auf dem Stuttgarter Weißenhof im Jahr 1927 an.
Für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bietet dieser auf 10 Jahre angelegte Prozess die Chance, für und in der Region neue Möglichkeiten, die scheinbaren Gegensätze von lebenswertem und bezahlbarem Wohnraum für alle mit einer nachhaltigen Mobilität zu verbinden. Beide Ziele sind für uns die zentralen Fragen der Lebensqualität und Nachhaltigkeit und damit die Herausforderungen für modernes Wohnen, Bauen und Arbeiten.
Deshalb wollen wir dazu beitragen, dass sich eine Mehrzahl der IBA-Projekte mit diesen Fragen auseinandersetzt. Und wir werden Städte und Gemeinden ermuntern und unterstützen, sich mit diesen Themen in den IBA-Prozess einzubringen.

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